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improve consult Newsletter 02/2015


improve consult – Was hat die Fastenzeit mit der Unternehmensführung zu tun?
Fastenzeit
Die vor uns liegende Fastenzeit ist ein bewusst gewähltes Tal der Tränen und des Entsagens oder des gewollten Verzichts!

Was hat die Fastenzeit mit der Unternehmens­führung zu tun?

Permanent steht das Wachstum in der derzeitigen Überzeugung von Betriebs­wirtschaftlern und Unternehmens­lenkern im Fokus. Manchmal ist es aber auch tunlich, ein Geschäft nicht zu machen – denn kein Geschäft zu machen, ist immer auch eine Option des Entsagens von vermeintlich lukrativen Aufträgen. Eine Vielzahl unserer Mandanten haben schon Erfahrungen mit „unliebsamen“ Aufträgen gemacht, bei denen schon im Voraus ersichtlich war, dass diese Aufträge mit erheblichen Probleme, nicht nur unter Deckungs­beitrags­gesichtspunkten, verbunden sind. Aussagen wie „Wir brauchten den Umsatz“ oder „Es war ein Prestigeobjekt“ sind im Nachgang leider nur wenig belastbar. Manchmal ist weniger MEHR!

improve consult –
Wussten Sie schon?

Leere Taschen Insolvenzgeschehen in Deutschland 2014

Der wirtschaftliche Aufschwung- und Erholungsprozess seit 2010 zeigt sich auch bei den Insolvenzen. 2014 lag die Gesamtzahl der Insolvenz­verfahren mit 135.000 Fällen um 6.290 niedriger als im Vorjahr (-4,4 %). Insbesondere die Zahl der Unternehmens­insolvenzen befindet sich mit 23.800 auf dem Tiefststand seit 15 Jahren. Die Zahl der Unternehmens­insolvenzen sank deutlich um -8,9 % auf 23.800 Fälle, den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung vor 15 Jahren. Die positive Entwicklung seit 2010 setzte sich damit fort, nachdem 2009 der letzte, sprunghafte Anstieg um +11,3 % zu verzeichnen war.

Der Rückgang der Insolvenzfälle betraf alle vier Hauptwirtschafts­bereiche: Verarbeitendes Gewerbe (-18,9 %), Handel (-8,8 %), Dienstleistungen (-8,2 %) und Baugewerbe (-5,7 %). Der weitaus größte Anteil der Unternehmens­insolvenzen entfiel mit 57,1 % auf den Dienstleistungs­bereich, war aber auch dort leicht rückläufig (13.590 Fälle gegenüber 14.810 im Vorjahr). Insgesamt ist die Situation stabiler, auch gegenüber dem Stand vor der Finanzkrise 2008/09.

 

improve consult – Steigerung der Finanzierungskraft durch aktives Working Capital Management


Die meisten KMUs finanzieren sich nach wie vor über Kredite. Basel II und III und die damit einhergehenden strengeren Kreditvergabe­anforderungen der Banken sind jedoch Grund genug, alternative Finanzierungen zu prüfen. Neben Leasing, Factoring, Mezzanine Finanzierungen etc. als klassische „Alternative Finanzierungsformen“ ist die Steigerung der eigenen Finanzierungskraft (Innenfinanzierung) ein wichtiges und probates Instrument, den externen Finanzierungsbedarf und somit den Verschuldensgrad zu senken.

improve consult gelang es, bei einem Unternehmen aus dem Sonder­maschinenbau die Innen­finanzierungs­kraft durch die Einführung eines „Working Capital Managements“ (WCM) erheblich zu steigern. Als Kennzahlen für die Steuerung und das Controlling des WCM dienten die
  • Forderungslaufzeit (Days Sales Outstanding, [DSO])
  • Lagerreichweite (Days Inventory Outstanding, [DIO])
  • Verbindlichkeitenlaufzeit (Days Payable Outstanding, [DPO])
wobei im Rahmen des WCM die Forderungs­laufzeiten und Lagerreichweiten zu minimieren und das Zahlungsziel bei Lieferanten auszuweiten waren. Dazu war eine detaillierte Analyse der hier relevanten Teilprozesse
  • von der Kundenbestellung bis zur Bezahlung (Order-to-Cash)
  • von der Bestellung beim Lieferanten bis zur Bezahlung (Purchase-to-Pay)
  • von der Absatzplanung bis zur Fertigstellung des Produktes (Forecast-to-Fullfill)
notwendig.

improve consult stellte diese Prozesse auf den Prüfstand und hat ihre Wirkung auf das Working Capital auf Schwachstellen untersucht. Interne Zielkonflikte auf Ebene der operativen Fachbereiche erschwerten anfänglich die definierten Handlungsfelder. Daher war es im Rahmen von intensiven Workshops erforderlich, die schnittstellen- und fachbereichs­übergreifenden Sachzusammenhänge zu beschreiben, so dass die Auswirkungen definierter Maßnahmen im Bereich des WCM verdeutlicht werden konnten.

 
 
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