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improve consult Newsletter 10/2016


improve consult – Scheme-of-Arrangement
Scheme-of-Arrangement
In einem Scheme-of-Arrangement-Verfahren können deutsche Unternehmen unter englischem Recht ihre Schulden restrukturieren, ohne dass sie eine umfassende Insolvenz durchlaufen müssen. Anders als im deutschen Recht können so gezielt einzelne Gläubiger­gruppen für die Restrukturierung herangezogen werden, anstatt alle Vertragspartner des Unternehmens an den Verlusten zu beteiligen.

Im Rahmen eines Scheme of Arrange­ments ist es möglich, Minderheits­gläu­bi­ger einer beliebigen Gläubigergruppe zu einer Einigung zu zwingen. In Kreditver­trägen nach deutschem Recht wird meistens die Zustimmung aller Gläubiger voraus­gesetzt, wenn die Bedingungen eines Darlehens verändert werden sollen. Im Rahmen des englischen Verfahrens ist lediglich eine Mehrheit von 75 Prozent der Gläubiger notwendig. Auf diese Weise kann ein Restrukturierungs­plan auch gegen den Willen opponierender Gläubiger umgesetzt und sogenannte „Hold-Out-Positionen“ aufgelöst werden.

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Wussten Sie schon?

Statistik
Zahl der Firmenpleiten geht 2016 stark zurück!

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland nimmt angesichts der robusten Konjunk­tur weiter ab. Im Juli meldeten die Amts­ge­richte 1805 Unternehmens­insol­ven­zen und damit 17,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die meisten Pleiten gab es im Handel, gefolgt vom Baugewerbe.

Trotz des Rückgangs stiegen die Forderungen der Gläubiger. Diese summierten sich im Juli auf knapp 1,7 Milliarden Euro, während es vor einem Jahr noch rund 1,4 Milliarden Euro waren. Die Zunahme ist darauf zurückzuführen, dass mehr größere Unternehmen aufgeben mussten. In diesem Jahr gab es vor allem im Textileinzelhandel mehrere Großin­solvenzen, darunter Strenesse, Wöhrl, die Steilmann-Gruppe, Promod und SinnLeffers. Der Branche setzt der immer beliebter werdende Internet-Handel zu.

 

improve consult – Impulsthema: Digitalisierung-trifft-Design-Thinking

Neue Formen des Lernens und Entwickelns werden in der digitalen Transformations­kultur 4.0 gebündelt. Dazu gehört das „Design Thinking“ Konzept, welches auf der Annahme beruht, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem kreativen Umfeld zusammenarbeiten und dann Konzepte entwickeln, die mehrfach geprüft werden. Das Verfahren orientiert sich an der Arbeit von Designern, die als eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen verstanden wird.

Digitalisierung-trifft-Design-Thinking

“Design Thinking“ zielt darauf ab, komplexe und sehr dynamische Systeme „handhabbar“ zu machen - gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung von Geschäftsmodellen und -prozessen. Für die Entwicklung unternehmerischer Potenziale ist daher das Thema „Design Thinking“ praxisorientiert und radikal multidisziplinär.

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