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improve consult Newsletter 05/2017


improve consult – Studie 2017 [Arbeitstitel]: Sachzusammenhang von Unternehmen in Schieflage aufgrund der Vernachlässigung der Digitalisierung

Die improve consult hat in Zusammen­ar­beit mit dem Institut für Compliance und Corporate Governance (ICC) der Rheinischen Fachhochschule Köln unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. Vieweg, CFA eine Studie zum Thema „Unternehmen in Schieflage (Sanierungs- und Restruk­tu­rie­rungs­fälle und Insol­ven­zen) aufgrund der Vernachlässigung der Digitalisierung“ durchgeführt. Die im Arbeitstitel aufgeworfene und untersuchte Frage­stellung wurde inhaltlich ergänzt mit der Frage „Was sind die kritischen Erfolgs­faktoren der Digitalisierung für mittel­ständische Unternehmen in Schieflage, um den Kurs-/Richtungs­wechsel erfolgreich zu meistern?“.

Die empirische Untersuchung lässt erste Rückschlüsse zu, dass die Vernachlässi­gung der Digitalisierung auch bei Unternehmen in Schief­lage sowohl zum Eintritt einer Unternehmens­schief­lage beitragen kann als auch, dass die Digitalisierung gerade bei der Sanierung/ Restrukturierung von Unter­nehmen Berücksichtigung finden sollte.

Die Veröffentlichung der Studie erfolgt in Kürze. Wir werden sowohl in einem der nächsten Newsletter als auch auf der improve consult Website darauf hinweisen. Sollte Sie bereits im Vorfeld Interesse an einer Zusammenfassung der Studie haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

improve consult –
Wussten Sie schon?




Atradius-Befragung 2017: Jedes vierte deutsche Unternehmen erwartet schlechtere Zahlungsmoral in den nächsten zwölf Monaten!

Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit, ein möglicher US-Protektionismus sowie die Abkühlung der chinesischen Konjunktur veranlassen besonders deutsche Unternehmen dazu, die Vorkehrungen zum Schutz ihrer Liquidität zu erhöhen. Das geht aus dem aktuellen Zahlungs­moral­barometer Westeuropa des Kredit­versicherers Atradius hervor. Angesichts der Unwägbarkeiten intensivieren 23 % der befragten Firmen hierzulande schon heute ihr Kreditmanagement, um ihre Forderungen besser zu schützen (Durchschnitt Westeuropa: 18 %). 27 % der deutschen Studien­teilnehmer erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine Verschlechterung des Zahlungsverhaltens ihrer Firmenkunden im In- und Ausland; nur 9 % hingegen rechnen mit einer Verbesserung.

Quelle: Atradius Kreditversicherung

 

improve consult – Gap-Analyse – strategische und operative Lücken schließen

Auf der einen Seite gibt es die Strategie. Auf der anderen Seite das tägliche Geschäft. Die spannende Frage für die Strategieumsetzung ist, ob man die strategischen Ziele erreicht, wenn man im Tagesgeschäft so weiter macht wie bisher. Um diese Frage zu beantworten, wurde das Instrument der Gap-Analyse entwickelt.

Verbesserungspotenziale aufdecken

Die Gap-Analyse ist ein Management-Instrument zur Früherkennung von Schwach­stellen. Mit ihrer Hilfe lässt sich feststellen, ob sich die geplanten Unternehmensziele erreichen lassen, wenn das heutige Handeln auf die Zukunft übertragen wird.

Identifizierte Lücken bzw. Abweichungen zwischen Zielgrößen und in die Zukunft fortgeschriebenen Ist-Werten sind Ansatzpunkte für die Verbesserung des aktuellen operativen Geschäftes und für die strategische Ursachenanalyse im Hinblick auf die Erarbeitung von Alternativen zur Schließung der Lücke.

Zielwerte bestimmen, Istwerte ermitteln und in die Zukunft projizieren

Ausgangspunkt der methodischen Vorgehensweise ist die Bestimmung eines Zielwertes, wie z.B. Gewinn oder Umsatz, der den Unternehmenserfolg abbildet. Darauf aufbauend werden Ist-Werte ermittelt und in die Zukunft projiziert. Diese fortgeschriebenen Ist-Werte basieren auf der Annahme, dass die aktuellen Unternehmensaktivitäten (Basisgeschäft) mit bestehenden Produkten auf bestehenden Märkten realisiert und ohne grundlegende Veränderungen der Unternehmenspolitik weiterbetrieben werden. Die extrapolierten Ist-Werte werden sodann den der geplanten bzw. gewünschten Unternehmensentwicklung gegenübergestellt.

Operative und strategische Lücke

Entspricht die prognostizierte Entwicklung der Ist-Werte nicht zu jedem zukünftigen Betrachtungs­zeitpunkt den geplanten Soll-Größen, wird von einer operativen bzw. strategischen Lücke gesprochen.

Die operative Lücke ergibt sich aus der Differenz der prognostizierten Entwicklung der Ist-Werte ohne weitere Maßnahmen und einer möglichen Entwicklung bei optimalem Vorgehen. Eine identifizierte operative Lücke kann geschlossen werden, indem Optimierungen des operativen Geschäftes, wie z.B. die Ausschöpfung von Kosteneinsparungspotenzialen oder die Verbesserung der absatzpolitischen Instrumente, angestrebt werden.

Die strategische Lücke hingegen stellt die Abweichung zwischen der möglichen Entwicklung bei optimalem Vorgehen und dem geplanten Ergebnis gemäß der strategischen Zielsetzung dar.

Strategie ändern oder anpassen

Die Abweichung zwischen beiden Entwicklungen zeigt das Erfordernis einer Strategie­änderung bzw. -anpassung auf. Kann eine strategische Lücke nicht rechtzeitig geschlossen werden, so besteht die Gefahr, dass der Fortbestand des Unternehmens langfristig nicht gesichert werden kann. Aus diesem Grund wird aufbauend auf den Ergebnissen der Gap-Analyse die Erarbeitung von Strategien angestrebt, die ein Erreichen der gewünschten Unternehmens­entwicklung ermöglichen sollen.

Als Hilfsmittel für den Suchprozess nach alternativen Strategien zur Schließung einer aufgetretenen Lücke kommt häufig bspw. die Ansoff-Matrix zur Anwendung.

Die improve consult steht Ihnen bei der Erarbeitung einer Gap-Analyse gerne beratend zur Verfügung.

 
 
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