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improve consult Newsletter 08/2017


improve consult – Sponsor des ATP Tennisturniers in Meerbusch

Auch in diesem Jahr war die improve consult Sponsor des ATP Tennisturniers in Meerbusch (bei Düsseldorf). Dieses hochkarätige Turnier ist mit 50.000 US Dollar dotiert und findet nunmehr zum fünften Mal in Folge statt. Deutsche Spitzenspieler wie Dustin Brown (ATP Rangliste Nr. 115), Florian Mayer (ATP Rangliste Nr. 75) sowie weitere internationale Topspieler wie z.B. der Österreicher Andreas Haider-Maurer zeigten Spitzen­tennis auf höchstem Niveau.

Am Ende des Turniers konnte der Spanier Ricardo Ojeda Lara seinen Siegeszug in Meerbusch mit dem Titel krönen. Der 24jährige hatte in der Vergangenheit bislang drei Future Turniere gewonnen und gewann durch den Sieg im spannen­den Finale gegen Andreas Haider-Maurer (6:4 6:3) sein erstes ATP Tennisturnier.

improve consult –
Wussten Sie schon?

Der Rückgang der Insolvenzen in Deutschland setzte sich im 1. Halbjahr 2017 fort. In den Monaten Januar bis Juni wurden 10.300 Unternehmens­insolvenzen gezählt. Damit verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 5,9%. Die wirtschaftlichen Rahmen­bedingungen sind weiterhin günstig für das Insolvenz­geschehen. Im Zuge der guten Konjunk­tur in Deutschland verbesserte sich die Ertrags- und Eigenkapitalsituation der Unternehmen.

Leicht gesunken ist das Schadensniveau bei den Unternehmens­insolvenzen. Die Insolvenz­gläubiger müssen mit Ausfällen von schätzungsweise 13,0 Mrd. Euro rechnen (Vorjahr: 16,3 Mrd. Euro). Stabil zeigt sich in den ersten sechs Monaten das Insolvenz­geschehen bei der Rechts­form GmbH. 29% aller insolventen Unternehmen hatten diese Rechts­form gewählt. (Vorjahr: 31,1%). Insgesamt dominieren Kleinst­unternehmen das Insolvenz­geschehen in Deutschland.

 

improve consult – Deutsche Unternehmen müssen sich dem Wandel, der nicht zuletzt von der Digitalisierung begründet wird, stellen

Die Steigerung der (mobilen) Bandbreiten und die steigende Internetaffinität der Bevölkerung beschleunigen unseren technologischen Fortschritt und damit die Möglichkeiten der Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Waren zu Anfang eher die Musik- und Filmindustrie betroffen, erreicht die Entwicklung nun auch die Anbieter anderer Konsumgüter wie beispielsweise die Automobil- oder die Modeindustrie. Gleichzeitig werden immer schneller neue Service- und Geschäftsmodelle möglich. Fast alles, was früher einmal in persönlichen Gesprächen und Papier-Prospekten verhandelt wurde, ist heute schneller, komfortabler und vor allem auch günstiger digital möglich.

Im internationalen Vergleich stehen deutsche Unternehmen, besonders im Bereich des Mittelstandes, in Fragen der Digitalisierung noch am Anfang. Sie tun sich häufig schwer, die zu erwartende Veränderung der Arbeits- und Lebenswelt zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Die Ansicht, dass die Digitalisierung ausschließlich Konsumgüter betrifft, ist noch erschreckend weit verbreitet.

Dabei geht die Digitalisierung über dem Vertriebsweg der reinen Online-Vermarktung hinaus. Die Analyse von Unternehmensdaten und des Kundenverhaltens erlauben die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Die Digitalisierung revolutioniert die gesamte Wertschöpfungskette und zwingt Unternehmen, diese komplett zu überdenken. Gleichzeitig werden auch neue Service- und Geschäftsmodelle möglich. So erleben beispielsweise Energieversorger eine immer stärkere Veränderung der gesamten Wertschöpfungskette und machen dabei eine vergleichbare Entwicklung durch wie einst der Banking-Sektor. Während die Kunden früher einmal im Monat einen Kontoauszug erhielten, stehen manche Smartphone-Benutzer heute bis zu sechsmal pro Tag mit ihrer Bank in Verbindung. Der Kontakt zum Energieversorger beschränkt sich heute zumeist noch auf die jährliche Stromabrechnung - die Zahl der Kontaktpunkte vom Verbraucher zum Versorger wird und muss sich zwangsläufig ebenfalls erhöhen. Das ist umso nötiger, je stärker auch branchenfremde globale Konzerne wie Google, Amazon, Samsung oder Apple Dienstleistungen rund um das Thema "intelligente Energie" in ihr Angebot aufnehmen und die Sichtbarkeit der Energieversorger für den Kunden erschweren.

Aber nicht nur die Energiebranche ist betroffen. Das Voranschreiten der Digitalisierung zwingt alle Unternehmen dazu, die Kunden- und Geschäftsbedürfnisse zu verstehen und daraus bedarfsorientierte Produkte zu entwickeln. Diese müssen den digitalen Kommunikations­kanälen des Kunden entsprechen und ihm einen Nutzen beziehungsweise einen Mehrwert bieten.

Alle Branchen müssen sich fast gleichermaßen stark der digitalen Transformation stellen.
Im Vergleich zu etablierten Produkten ist der Funktionsumfang intelligent vernetzter und durch IT veredelter Produkte höher. Mit ihren digitalen Eigenschaften sprengen sie in immer größerem Umfang traditionelle Einsatzfelder der herkömmlichen Produkte. An Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen sind zunehmend Erwartungen adressiert, die von hiesigen Banken, Versicherungen, Energieversorgern, Logistik- und Telekommuni­ka­tions­dienst­leistern nicht ausreichend bedient werden. Gerade deutsche Unternehmen müssen sich den durch die Digitalisierung ins Leben gerufenen Trends stellen, die wir im Folgenden erläutern.

1. Preise und Margen geraten unter Druck

Der Massenmarkt im Online-Business drückt dem traditionellen Ladengeschäft auf die Margen. Produkte werden vereinfacht und Landesgrenzen überschreitend für den schnellen Konsum angeboten. Kunden informieren sich auf einfache Weise und vergleichen Produkte, um das günstigste und am besten passende Angebot zu finden. Virtuelle Entscheidungshilfen, Empfehlungsmarketing und Erfahrungsberichte sorgen für einen mündigen und starken Kunden. Das führt dazu, dass endkundenlastige Branchen an Profit einbüßen.

2. Neue Wettbewerber erscheinen auf unerwartetem Terrain

Der Wettbewerb formiert sich komplett neu. Anbieter aus dem direkten Umfeld eines Unternehmens bzw. aus fremden Sparten bieten Produkte und Dienstleistungen an, die an den Umsätzen und somit auch den Margen der etablierten Unternehmen nagen. Aus Konkurrenten werden Partner, befreundete Unternehmen etablieren sich als ernste Konkurrenten und branchenfremde Internetunternehmen sowie technologiegetriebene Start-Ups bzw. Nischenanbieter übertrumpfen alteingesessene Unternehmen. Ein Beispiel sind die Aktivitäten von Apple im Umfeld der kontaktlosen Bezahldienste durch Apple Pay. Apple besitzt hier nicht nur den größten Kundenstamm, sondern ist zahlenmäßig größer als die Summe aller Kunden aller Konkurrenten in diesem seit einigen Jahren existierenden Umfeld.

Die improve consult verwendet ein eigens für die Messbarkeit von Digitalisierungsgraden in Unternehmen entwickeltes Tool, um Geschäftsmodelle und -strategien auf die neuen Markt- und Wettbewerbsbedingungen auszurichten. Das Team der improve consult steht Ihnen gerne bei der Analyse der Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens zur Verfügung.

 
 
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