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improve consult Newsletter 01/2018


improve consult –
Autobranche steht eine Welle an Zusammenschlüssen bevor


„Vor allem für die Massenhersteller führt kein Weg an Fusionen vorbei, wenn sie den Kampf ums Überleben gegen die Technologiegiganten nicht verlieren wollen. Wenn die Autobauer nicht zum bloßen „Stahlbieger“ verkommen wollen, müssten sie sich vom derzeitigen Wettbewerb untereinander ein Stück weit lösen, so Autoexperten aus der Branche.“

Derzeit drängen Technologieunternehmen wie die Google-Schwester Waymo, der iPhone-Hersteller Apple und viele andere Konzerne ohne eigenen Autobau in die Branche, vor allem bei technologisch getriebenen Themen wie selbstfahrenden Autos oder Fahrvermittlungsdiensten.

Ein immenser Veränderungsdruck treibt die Branche an. Autohersteller, die sich dieser Veränderungsnotwendigkeit widersetzen, werden erhebliche Marktanteile verlieren und in Folge dessen zu möglichen Übernahmekandidaten werden.

Die improve consult ist vielfach in der Automobilbranche beratend aktiv und kann auf eine langjährige Erfahrung in der Branche verweisen.

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Wussten Sie schon?
 

2018 wird für Deutschland ein weiteres Boomjahr. Die einstigen Krisenländer wie Spanien, Portugal und Griechenland sind auf gutem Weg. Frankreich ist weiterhin das Sorgenkind in Europa. Die USA werden nach der Steuerreform zur Wirtschaftslokomotive.

Die Wirtschaft in Deutschland ist im Jahr 2017 um 2,3 Prozent gewachsen. Mit diesem Anstieg war zum Jahresanfang nicht zu rechnen, denn innerhalb des Euroraums konnten die einstigen Krisenländer wie Spanien, Portugal oder Griechenland mit über drei Prozent punkten. Sorgen machen Italien und Frankreich, die noch nicht den Anschluss gefunden haben, auch das Vorzeigeland, die Schweiz, erreichte nicht die Ein-Prozent-Grenze.

Das weltweite Wirtschaftswachstum wird in 2018 anhalten. In Deutschland werden 2,5 Prozent erwartet. Die westlichen Industrieländer befinden sich noch nicht auf dem Höhepunkt des Aufschwungs, der dürfte zu Beginn des Jahres 2019 erreicht sein.

 

improve consult – agiles Projektmanagement „Scrum“

Scrum ist ein weit verbreiteter Ansatz des agilen Projektmanagements. Die Methoden des agilen Projektmanagements und damit auch Scrum, zeichnen sich vor allem durch Flexibilität aus.

Agiles Projektmanagement

Der Leitgedanke des agilen Projektmanagements basiert auf dem Konzept hoher Flexibilität und Anpassung. Statt ausführlicher Vorab-Planung, wie im klassischen Projektmanagement, wird hier iterativ, also Schritt für Schritt, vorgegangen. Das Projekt-Team organisiert sich zum größten Teil selbst, während es den Projektmanager im traditionellen Sinne nicht gibt. Auf Grund dessen erfordert agiles Projektmanagement ein hohes Maß an Selbstmotivation aller Teammitglieder.

Die Grundidee von Scrum

Srum wird definiert als ein Rahmenwerk, innerhalb dessen komplexe adaptive Aufgabenstellungen bearbeitet werden, so dass im Ergebnis produktive und kreative Produkte mit höchstmöglichem Wert geschaffen werden. Scrum zeichnet sich insbesondere durch eine große Flexibilität und Dynamik aus. Die Vorgehensweise und die Werkzeuge von Scrum, die ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammen, wurden auf das Projektmanagement übertragen. Die Grundidee von Scrum ist ein Projekt nicht strikt durchzuplanen, sondern Schritt für Schritt in sogenannten Sprints durchzuführen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass sofort auf kurzfristige Änderungen und Probleme reagiert werden kann. Damit liegt bei Scrum der Hauptfokus auf der Selbstorganisation und der Selbstmotivation.

Es gibt nur wenige Regeln, die sich auf drei Artefakte, drei zentrale Rollen und fünf Aktivitäten beschränken:

Scrum-Artefakte

  • Product-Backlog

    Im Product-Backlog werden alle Anforderungen an das Produkt gesammelt und durch den Product Owner organisiert und weiterentwickelt.

  • Sprint-Backlog

    Für jeden Sprint wird aus dem gesamten Anforderungskatalog des Product-Backlogs eine Auswahl von Anforderungen getroffen. Diese werden innerhalb des entsprechenden Sprints bearbeitet.

  • Product-Increment

    Jeder Sprint endet mit einem funktionsfähigen Zwischenprodukt (Produktinkrement).

Scrum-Rollen!

Im Projektmanagement mit Scrum sind drei zentrale Rollen von Bedeutung. Dies sind der Product Owner, der Scrum Master und das Scrum Team.

  • Product Owner

    Der Product Owner ist für die Erstellung einer konkreten Produktversion zuständig. Zusätzlich stellt er fachliche Anforderungen an das Projekt und priorisiert diese. Er ist für den geschäftlichen Erfolg des Projektes verantwortlich, steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Auftraggeber und gibt Feedback an das Team.

  • Scrum Master

    Der Scrum Master, auch Project Master genannt, fungiert als Moderator im Projektteam. Er ist nicht der Projektleiter, sondern viel mehr dafür zuständig, dass Scrum funktioniert und die Regeln des agilen Projektmanagements eingehalten werden. Die erfolgreiche Kommunikation im Team, die Moderation von Meetings und das Abschirmen des Teams von externen Störungen fallen in seinen Aufgabenbereich.

  • Scrum Team

    Das Scrum Team (Entwicklungsteam) entwickelt das Produkt. Das Team organisiert sich selbstständig und liefert die Produkteigenschaften, in der vom Product Owner vorgegebenen Reihenfolge.

Scrum-Aktivitäten

Der Begriff Aktivitäten steht hier für verschiedene Arten von Meetings.

  • Sprint Planning

    Im Sprint Planning wird immer die nächste Projektetappe (Sprint) geplant. Dafür werden die Anforderungen aus dem Produkt-Backlog in Aufgaben, die innerhalb eines Tages erledigt werden können, unterteilt. Die erledigten Aufgaben eines Sprints/einer Projektetappe landen anschließend im Sprint-Backlog.

  • Daily Scrum

    Der Daily Scrum findet täglich und in der Regel morgens statt. Darunter wird eine Besprechung mit allen Teammitgliedern verstanden. Diese Besprechung sollte nicht länger als 15 Minuten sein.

  • Sprint Review

    Jeder Sprint wird mit einem Sprint Review durch das Entwicklungsteam abgeschlossen. Im Sprint Review wird das Zwischenprodukt überprüft und anschließend ggf. der Product-Backlog angepasst. Zusätzlich wird Feedback vom Product Owner und den Stakeholdern eingeholt und die nächsten Schritte besprochen.

  • Sprint Retrospective

    Hier steht nicht, wie im Sprint Review, das Produkt im Vordergrund, sondern die Arbeitsweise des Entwicklungsteams. Diese soll kontinuierlich für die nächsten Sprints verbessert werden.

  • Product-Backlog Refinement

    Im Rahmen dieser Aktivität organisiert und aktualisiert der Product Owner den Product-Backlog.

Das agile Projektmanagement mit Scrum bietet vielfältige Vorteile. Vor allem die hohe Flexibilität und der stark ausgeprägte Team-Gedanke sprechen für diese Methode. Aber auch der kontinuierliche Verbesserungsprozess durch einzelne Sprints gilt als einer der größten Vorteile von Scrum. Dennoch schützt diese Methode nicht vor Sackgassen in Projekten, die aber meist früh erkannt werden. Scrum eignet sich besonders für Projekte, bei deren Beginn noch viele ungeklärte Aufgaben- und Fragestellungen existieren.

Bei weitergehenden Fragen zum Thema “agiles Projektmanagement“ steht Ihnen die improve consult gerne zur Verfügung. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf das Ganztagesseminar (mit Zertifizierung) „Agilität im Projektmanagement – aber richtig“ der Rheinischen Fachhochschule Köln am 02.02.2018 in Köln. Weitergehende Informationen hierzu können Sie gerne unter info@improveconsult.de anfordern.

 
 
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