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improve consult Newsletter 02/2018


improve consult –
Analysetool Zukunft durch improve consult entwickelt


Unternehmen sind gefordert, den Wandel in einem Marktumfeld, das stetig schneller, komplexer, globaler und digitaler wird, aktiv zu gestalten. Insofern müssen die Fragen „Welche Produkte und Dienst­leistungen wird das Unternehmen in Zukunft anbieten und wie wird das Unternehmen zukunfts­fähig aufgestellt?“ im Kontext der Mega­trends gestellt und beantwortet werden. Alle Unter­nehmen sind demnach gefordert, die Wandlungs­fähigkeit und Veränderungs­bereit­schaft zu bewerten.

Das Problem ist, dass die klassischen Instrumente zum Unternehmens­rating überwiegend quantitativ und vergangen­heits­bezogen sind. Insofern müssen diese Rating­instrumente durch qualitative Indikatoren ergänzt werden, die belastbare Aussagen über die Zukunfts­fähigkeit eines Unternehmens liefern. Die improve consult hat – abgeleitet aus ihrer Kernkompetenz „Sanierungs- und Restrukturierungs­bera­tung“ – die Handlungs­felder bestimmt, die für die Zukunfts­fähigkeit von Unter­nehmen maßgeblich sind und im „Analysetool Zukunft“ einer Messbar­keit zugeführt. Ergebnis des webbasierten Analyse­tools ist ein Gesamt­index der Zukunfts­fähigkeit des Unternehmens.

Die improve consult steht Ihnen für weitergehende Fragen hinsichtlich des „Analysetools Zukunft“ und dessen Anwendungs­bereiche gerne zur Verfügung.

improve consult –
Wussten Sie schon?
 

Die größten Insolvenzen in 2017 kamen aus den Branchen Mode, Möbel und Metall. Nimmt man die regelmäßigen Pleiten von Bäckereiketten, die weniger beim Umsatz als bei der Mitarbeiterzahl relevant sind, sowie das Gesundheitswesen hinzu, dann ist ein bedeutender Teil des Krisenjahres 2017 schon beschrieben. Dass es im Luftverkehr zu selten um die Verteilung von Gewinnen, sondern eher um die Verwaltung von Schulden geht, zeigt nicht nur die alles überlagernde Insolvenz von Air Berlin. International machen Alitalia und die britische Airline Monarch Schlagzeilen, und etliche deutsche Flughäfen sind als Projekte der regionalen Wirtschaftsförderung gescheitert und plagen sich mit Defiziten.

Die improve consult berät vielfach Unternehmen in den Krisenbranchen Mode, Möbel und Metall und kann somit auf eine weitreichende Branchenexpertise verweisen.

 

improve consult – Banken wollen kein präventives Sanierungsverfahren

Die EU will schwer angeschlagene Unternehmen mit einem vorinsolvenzlichen Sanierungsverfahren entlasten. Viele Kreditgeber sehen das kritisch. Braucht Deutschland ein präventives Sanierungsverfahren? Über diese Frage wird in Restrukturierungskreisen – insbesondere bei Finanzgläubiger – leidenschaftlich gestritten. Nach einer Umfrage der CIC Consultingpartner halten 56 Prozent der Befragten ein vorinsolvenzliches Verfahren für unnötig. Allerdings sehen 44 Prozent Bedarf für eine präventive Sanierung, wie es die EU-Kommission vorschlägt. Benachteiligt also der EU-Vorschlag die Kreditgeber?

Die Brüsseler Behörde hatte vor über einem Jahr einen Richtlinienentwurf vorgelegt, der den Unternehmen eine frühzeitige Restrukturierung der Finanzschulden ermöglichen soll. Danach sollen gesunde Unternehmen die Möglichkeit haben, sich mit einzelnen Gläubigergruppen per Mehrheitsbeschluss auf einen Verzicht zu verständigen. Heute müssen Unternehmen dafür ein vollständiges Insolvenzverfahren durchlaufen. Das ist nicht nur langwierig, sondern belastet häufig auch das operative Geschäft, etwa weil Kunden sich mit Bestellungen zurückhalten.

Gegner des präventiven Sanierungsverfahrens warnen vor einer einseitigen Belastung der Finanzgläubiger. Ebenfalls zur Verstimmung der Work-out-Banker dürfte beitragen, dass ein präventives Sanierungsverfahren, wie es sich die EU-Kommission vorstellt, immer in Eigenverwaltung durchgeführt würde. Ein Restrukturierungsverwalter wäre optional. Allerdings sehen viele Restrukturierungsberater die schon heute bestehende Möglichkeit der Insolvenz in Eigenverwaltung ebenfalls kritisch. Das Problem im Rahmen des Verfahrens ist es, dass Managementfehler nicht behoben würden. Dazu passt, dass idR die Finanzierer den Restrukturierungsprozess initiieren. Dies hat sich durch die Einführung vom ESUG kaum verändert. Eine frühzeitigere Reaktion auf Krisenindikatoren hat sich durch die Einführung des ESUG nicht ergeben.

Bei weitergehenden Fragen zum Thema “präventives Sanierungsverfahren“ steht Ihnen die info@improveconsult.de gerne zur Verfügung.

 
 
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