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improve consult Newsletter 03/2018


improve consult – Reihe „Beratungstools“ kurz erklärt:
1) Ishikawa Diagramm

Das Ishikawa Diagramm oder Ursache-Wirkung-Diagramm ist eine hervorragende Methode, um die potentiellen Ursachen für ein Problem zu sammeln. Die Ishikawa Analyse dient dazu, innerhalb des Teams in einem strukturierten Brainstorming alle Ideen zu einem Thema in übersichtlicher graphischer Weise darzustellen. Diese Methodik hilft, eine vertiefende Betrachtung der Grundursachen des Problems vorzube­reiten. Hierbei werden die einzelnen Ideen zu den Ursachen und auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Ursachen darge­stellt. Das Ishikawa Diagramm ist auch unter dem Namen Ursache Wirkungs Diagramm, Cause & Effect Diagramm, Fishbone, Fischgräten­diagramm oder Fischgräten Diagramm bekannt.

Die improve consult steht Ihnen für weitergehende Fragen hinsichtlich der konkreten Anwendung des „Ursache-Wirkungs-Diagramm“ gerne zur Verfügung.

improve consult –
Wussten Sie schon?
 

Die deutsche Wirtschaft startet voller Optimismus ins neue Jahr. Alle wichtigen Forschungsinstitute haben ihre Wachstums­prognosen nach oben korrigiert, und die Auftragsbücher sind voll. So voll, dass viele Firmen an ihre Grenzen stoßen. Im Bauge­werbe und in der Metallindustrie klagt jedes fünfte Unternehmen, dass es mehr Aufträge annehmen oder produzieren könnte, wenn es geeignetes Personal fände. Die Folge ist, dass bereits 2018 mit einer etwas geringe­ren Wachstumsdynamik zu rechnen ist, als noch im vergangenen Jahr.

Aktuell sucht die Wirtschaft 1,1 Millionen neue Mitarbeiter. Allein bei den 30 Dax-Konzernen gibt es fast 20.000 offene Stellen – 5.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind Mechatroniker, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler und IT-Spezialisten.

 

improve consult – Wege aus der deutschen Modekrise

Der Druck auf die deutsche Modeindustrie ist enorm: Billiganbieter, Online-Händler und die hohen Erwartungen der Kunden verlangen neue Strategien. Die internationale Konkurrenz sorgt bei deutschen Modeunternehmen für Verunsicherung - neue Ideen sind gefragt.

René Lezard ist nur ein Beispiel: Das 1978 gegründete Unternehmen stand jahrelang für Mode im höheren Preissegment, gediegene Eleganz und gepflegtes Understatement - je nachdem, was man in den verschiedenen Jahrzehnten darunter verstanden hat. Im März 2017 musste René Lezard Insolvenz anmelden. Die Firma aus dem fränkischen Schwarzach ist nicht alleine: Neben René Lezard hat es unter anderem auch Strenesse und Rena Lange „erwischt“.

Die Erwartungen steigen, die Preise sinken

Durch Preiskämpfe und Rabattschlachten sinken die Gewinne der Modehändler. Die Statistik zeigt auf, dass jeder Deutsche 60 neue Kleidungsstücke im Jahr kauft. Die Zahl ist in den letzten Jahren stark gestiegen - gleichzeitig sind die Preise stark gesunken, und die Anforderungen der Kunden extrem gewachsen.

Immer mehr, immer besser vermarktet, immer billiger. Konnten die Hersteller früher mit einigen, wenigen Kollektionen durch das Jahr steuern, stehen sie heute unter enormem Druck - bei den ganz großen Anbietern sind 12 bis 14 Kollektionen im Jahr vollkommen normal. Durch den Preiskampf sinken gleichzeitig die Gewinn-Margen. Waren früher 10 oder 15 Euro für ein T-Shirt die Norm, gibt es bei den Billiganbietern heute Modelle ab zwei oder drei Euro. Damit kann man immer noch Geld verdienen, man muss es dann aber auf ordentliche Stückzahlen bringen.

Geringeres Einkommen - weniger Klamotten

Online statt Einzelhandel. Kleidung wird immer häufiger im Internet bestellt. Dazu kommt ein weiterer Faktor. Die Bekleidungsindustrie hat auch in Deutschland massiv unter der Wirtschaftskrise 2008/2009 gelitten. Die Umsätze sind damals um mehr als 15 Prozent eingebrochen. Seitdem haben sie sich zwar erholt, aber das Vorkrisen-Niveau von zwölf Milliarden Euro haben sie nicht wieder erreichen können.

Wenn sich Menschen Sorgen machen oder wenn sie weniger verdienen, dann sparen sie zuerst an Luxus - und das ist eben oft auch Kleidung. Die Folge: Viele Firmen sind schon geschwächt, jetzt gehen die Erträge durch den knallharten Wettbewerb weiter zurück. Zu viele Anbieter und zu wenig Wachstum. Experten sehen ein dramatisches Überangebot am Markt, einige sprechen von 30 bis 40 Prozent.

Auch das Internet setzt die klassischen Unternehmen unter Druck. Im vergangenen Jahr lagen die Umsätze des Online-Modehandels in Deutschland bei rund 15 Milliarden Euro, heißt es vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. Reine Online-Händler wie Zalando haben sich innerhalb kürzester Zeit etabliert.

Künftig heißt es, internationaler zu denken

Das Produkt sollte sich wieder mehr an den Bedürfnissen des Kunden orientieren. Die deutschen Modeanbieter müssen sich erneuern, aber dafür bleibt ihnen wenig Zeit. Während viele einheimische Firmen Kosten senken, sich umstrukturieren und neu ausrichten, setzen große internationale Konzerne wie H&M, Inditex oder Primark auf Expansion.

Welche Faktoren sind aber entscheidend, damit deutsche Modeanbieter den Anschluss an die Konkurrenz nicht verlieren? Wichtig ist hierbei die Qualität der Produkte in den Fokus zu stellen. Weniger ist hierbei oft mehr. Zudem müssten sich deutsche Unternehmen viel intensiver mit ihren Kunden und ihren Bedürfnissen beschäftigten. Und nicht zuletzt müssen deutsche Modeunternehmen internationaler denken. Die internationale Konkurrenz dominiert bereits den deutschen Markt. Vor allem asiatische Anbieter haben Deutschland im Visier. Deswegen muss man den Fokus auf seine Kunden- bzw. Ziel gruppe legen und passgenaue Angebote unterbreiten. Dies wird ein Hebel sein, um sich gegen die großen Anbieter weltweit behaupten zu können.

Die improve consult berät vielfach Unternehmen in der Modebranche und kann somit auf eine weitreichende Branchenexpertise verweisen.

 
 
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